Sonntag, 2. März 2008

Daheim

Wir sind wieder in Deutschland.

Ein Sturm hat uns noch mal heftig vor der Landung durchgeschüttelt und das Wetter ist alles andere als einladend.

Dafür können wir jetzt noch unsere Zeit nach den Erlebnissen genießen und mit wundervollen Bildern wieder aufleben lassen.

Teile unserer Bilder lade ich ins Internet, so unsere Sammlung der

Freitag, 29. Februar 2008

Bye, bye Thailand



Die letzten Stunden unseres Trips sind angebrochen. Wir geniesen noch mal in vollen Zuegen Bangkok mit all seinen unterschiedlichen Seiten. Shopping im MBK, Taxifahren, Tuk-Tuk-Fahren, Khaosan Road und vorallem Banglamboo (Travellerviertel mit schoenen, gemuetlichen Guesthouses, schoene Restaurants u. vorallem viel Gruen drumherum). Banglamboo haben wir so richtig ins Herz geschlossen, deshalb haben wir nur einen kurzen Abstecher in die Khaosan gemacht. Nach soviel Natur, Idylle und Urspruenglichkeit von Laos ist das natuerlich hier das grasse Gegenprogramm. Aber der Geruch der Stadt, das Treiben u. die bunten Leute ist trotzdem immer wieder beeindruckend.
Unsere Freunde - Rosi und Andy - haben wir noch zum Nachtzug nach Surrantani gebracht. Wir mussten alle ein kleines Traenchen verdruecken. Abschiede von so lieben Menschen, mit denen man so viel tolle Sachen erlebt hat u. so eng verbunden ist, ist immer so aetzend, tut naemlich immer bisschen weh. Aber ist auch ein gutes positives Gefuehl von menschlicher Begegnung.
Jetzt kriege ich wieder meinen Philosophischen. Gegen so viel Wehmut und auch Abschiednehmen von Thailand hilft jetzt ein kuehles Beer Chang. Heute gibts zur Einstimmung auf Germany glaub ich mal ne Pizza. Gestern u. heute hatten wir etwas Magen- u. Darmzwicken. Auf dem langen Flug waere es ja nicht so prickelnd. Aber same, same at every year...

So long

Judith u. Ruediger

Donnerstag, 28. Februar 2008

Chiang Rai

Die Ausreise von Laos und die Einreise voellig unproblematisch - easy going. Direkt Anschluss mit dem Localbus nach Chiang Rai. Die letzten Stunden unserer gemeinsamen Reise - schneutz, schneutz. Ruediger u. ich werden uebermorgen wieder zurueck nach Germany starten. Rosi u. Andy gehen noch fuer 10 Tage nach Kao Lak - Neid, Neid. Sie koennen noch schoen am Strand sich vergnuegen, Sonne tanken.... Aber wir freuen uns schon auf Rocky. So ist es eben "All good things have an end".
Hier in Chiang Rai haben wir ein super nettes Guesthouse - Baanbua guesthouse -, eine gruene Oase mitten in der Stadt, ruhig mit einem wunderschoenen Garten u. sehr netter netten Besitzerin. Hier kann man gut die Seele baummeln lassen. Der Nachtmarkt ist genial, sehr schoene Staende u. vorallem Fressbuden auf einem grossen Platz mit Live-Musik. Ich hatte ja in Laos nicht genug Abenteuer. So musste ich hier mal was ganz besonders schnappulieren - gegrillte Heuschrecken und Mehlwuermer. Was die Promis im Dschungel koennen, das kann ich auch. War garnicht so eklig, hat fast geschmeckt wie Erdnussflips. Ruediger machte sich einen Spass daraus u. fragte staendig "und brummt es im Bauch? Oh, heute Nacht schnarchst Du nicht, sondern summst".
In Bangkok werden wir noch was shoppen, MBK natuerlich u. Ruedigers Lieblingsgeschaeft Pan Thip(Elektronik-Laden), was er da wohl kaufen wird?.

Mekong


Von Luang Prangbang steht nun eine 2-taegige Bootsfahrt auf dem Mekong nach Houxai an. Mit dem Rumgammeln und dem lecker Schlemmen ist nun Schluss. Auf einem groesserem Boot - kein Longtail - gehts los. Harte Holzbaenke, aber kleine Kissen fuer etwas Sitzgemuetlichkeit. Na, ja viel genutzt haben sie nicht. Von einer Arschbacke auf die andere und das 9 Std. lang. Die tolle Gegend und Stimmung auf dem Wasser lassen die Pein etwas besser ertragen. Einfach fantastisch, in Worten kaum zu beschreiben. Hohe Berge, so was von beeindruckend, rechts und links, badende Kinder und Wasserbueffel, Kuehe, Schweine (leider auch einige auf dem Ruecken schwimmend im Mekong. Trotz Popo-Pein eine entspannendes Dahinschippern. Der erste Stop in Pak Beng war schon was aufregend. Da der Mekong in der Trockenzeit einen recht niedrigen Wasserstand hat, lag der Landesteg recht tief u. wir mussten uns auf einem steilen Weg (Treppen) ins Dorf schleppen. Pak Beng, bekannt im Loose fuer seine Schlepper u. manchmal aufdringlichen Gepaecktraeger u. und Gauner war nicht zu sehr grandios. Eben ein Ort, wo Touristen einen Zwischenstopp machen u. denen gilt es auch paar Kip"s abzuluchsen. Aber dennoch recht harmlos.
Der zweite Tag der Bootstour war echt bequem, denn unser Boot hatte Bussitze mit ver-stellbarer Rueckenlehne. So lies sich der Mekong noch besser geniesen. Die Fahrt dauerte 10 Std., mein Krimi hat sich ja doch gelohnt. Dann noch ab Nachmittag kuehles Beer Lao, herrlich.

Zurueck zu unserem Ausgangspunkt in Laos - Houxai. Der Kreislauf war geschlossen. Mit einem leckeren Lao-Barbeque (viel besser noch als in Luang Prangbang) haben wir 4 unsere tolle, aufregende und harmonische Lao-Tour gefeiert und alles noch mal an uns vorbeiziehen lassen. Wir waren so vollgefuttert, konnten uns kaum noch bewegen. Auch der Lao Lao als Verteiler hatte zwar ne Wirkung im Kopf, im Magen raeumte er nicht so richtig auf. Die waagrechte Lage war so recht frueh angesagt. So 2 Tage auf dem Boot, trotz 0-Bewegung ist ja doch ermuedend.

Wir sind eine tolle Truppe, so harmonisch, so positiv gestimmt und immer guter Dinge, auch wenn so manche Anstrengung uns ereilt hat. Einfach rund. Jeder Zeit wieder - Rosi und Andy.

Aber wir haben ja noch 2 Tage zusammen.

So long

Ruediger u. Judith

Sonntag, 24. Februar 2008

Luang Prabang



Wir geniesen Luang Prabang in vollen Zuegen - leckere Baguettes, Lao-Food, guten Cappucchino, Beer Lao, Chocktails......Faulenzen, bloss keine Anstrengung mehr.
Luang Prabang liegt am Nam Tam und Mekong. Die Flussmuendung vom Nam Tham in den Mekong erinnert ein weinig an das Deutsche Eck - natuerlich quatsch, es fehlen in Koblenz ja die Palmen, lachende schwimmende Kinder, dieser Geruch und die so hohen Berge-. Hier gibt es viel zu sehen - Wats, Kolonialhaeuser, Parkanlagen, eine tolle Promenade am Mekong mit vielen schoenen Restaurants u. Cafes, jede Menge Shops und Maerkte, Museen. Das Staedtchen hat eine wunderbare Atmosphaere.
Hier am Flughafen starten Propeller-Maschinen, die dann ganz dicht ueber die Stadt knoettern, Humphre Bogard laesst gruessen. Eine Stimmung wie in den 50zigern.
Gestern unternahmen wir eine Bootsfahrt ueber dem Mekong u. haben 2 Doerfer - mit Wein- u. Schnapsprobe besucht, eine Hoehle mit Tempel besichtigt und einen Abstecher in ein Restaurant mit kuehlem Beer Lao u. Noodle-soup gemacht. Es war so was von entspannend, einfach goettlich, die Ruhe, diese gigantische Landschaft - Hohe Berge uebersaet mit Palmen, Bambus, die kleinen Doerfer mit ihren Gemuesegaerten u. immer wieder die gluecklichen Kinder beim Baden oder die Fischer auf ihren kleinen Longtails. Super schoen, besonders auch die Stimmung beim Sonnenuntergang auf dem Mekong, einfach traumhaft.

Heute verbummeln wir unseren letzten Tag in Luang Prabang bevor es Morgen auf eine 2-taegige Bootsfahrt zurueck nach Houxai - noerdliche Grenzstadt zu Thailand (Chiang Rai) geht.
Diesmal wird es kein Longtail sein, sondern ein groessers Boot mit Ueberdachung u. vielleicht Bus- bzw. Flugzeugsitzen. Wird bestimmt toll, hatten ja gestern einen kleinen Vorgeschmack.

So jetzt mal was trinken. Hier ist es gaz schoen heiss, im Gegesatz zum aeussersten Norden von Laos.



So long

Ruediger u Judith

Freitag, 22. Februar 2008

Fahrt nach Luang Prabang

Mit schmerzenden Gliedern, jede Menge Muskelkater ging es dann am 22.02.08 weiter nach Luang Prabang. Vor uns liegt eine Strecke von 320 Km mit dem Minibus - zum Glueck nicht mit dem Localbus -. Hierfuer sind 6 - 7 Stunden angesetzt. Wird ja wohl locker, Hauptsache erst mal nicht laufen.
Die Strasse eine Katastrophe, kein Asphalt, Schlagloecher eher grosse Krater. Fuer Band-scheibengeschaedigte nicht so das Optimale. Wir durchfuhren eine herrliche u. grandiose Berglandschaft mit sehr hohen Bergen, riesige Reisfelder, nette Doerfern, Haeuser mit kleinen Vor- und Gemuesegaerten. Viele lachene Kinder. Einfach traumhaft auch der Geruch. Laos gefaellt uns von Tag zu Tag besser. Landschaftlich eine Wucht u. von den Leuten sehr ange-nehm. Es ist alles noch nicht so verwestlicht.

Nach 8 Stunden Fahrt in Luang Prabang angekommen. Wir fuehlen uns wie in einen Zeiten-sprung. In Luang Namtha war alle so einfach, so weit unserer Zeit zurueck. Hier in Luang Prabang voll die Zivilitation mit viel Autoverkehr, jeder Menge Gaesthaeusern, Geschaeften, Nachtmaerkten mit Kunsthandwerk....,nette Kneippen, Musik...
Aber dieses Staedtchen hat was. Es liegt an zwei Fluessen. Hat kulturell viel zu bieten. Hier machen wir uns in den naechsten Tagen noch ganz nett, ohne Anstrengung u. Stress. Denn eine 2 taegige Bootsfahrt steht ja noch wieder in Richtung Norden an.

Gestern Abend haben wir lecker gespeist "laotisches Barbeque". Eine Feuerstelle ist in der Mitte vom Tisch, darueber wird eine Art Metallpfanne mit einer Erhohung in der Mitte und einer Rinne aussen gestellt. Nun kann man Fleischstueckchen oben zum Braten legen. Die Rinne wird mit Wasser gefuellt. Hier wird dann Gemuese , Reisnudeln zum Garen reingelegt. Einfach genial. Wir hatten mit Rosi u. Andy viel Spass.


Heute werden wir mal weiter hier rum laufen u. Neues erkunden.

2 Tage Trekking-Tour

Am 20.02.08 starteten wir- Rosi, Andy, Ruediger und ich - unsere 2-taegige Trekking-Tour durch den Nationalpark. Am Geburtstag sollte man sich einen schoenen, relaxten Tag machen, sich verwoehnen lassen ..Aber es sollte anders kommen.
Der Trip fing mit leichtem Regen an. Die ganze Nacht hat es wie mit Eimern geschuettet. Das wird ja wohl eine feuchte u. kalte Angelegenheit. Die Tagesrucksaecke waren voll gepackt mit warmen Klamotten, dann auch entsprechend nicht so leicht. Die Gruppe bestand aus 8 Leuten

- Charli aus Texas (27 J.) - David aus Schottland (36 J.) - Dorina aus Schottland (33 J.)
- David aus New Zealand (29 J.) - Rosi aus Karlsruhe (40 J.) - Andy aus Karlsruhe (43 J.)
u. 2 englischsprechenden laotischen Guides - Thong und Mae.

Auf dem Programm stand 2 Tage a' 6 Std. Trekking, Uebernachtung in einem Dorf der Lanten.
So nun gings los. Die ersten 10 Minuten gingen schon sehr steil bergauf. Der Boden schlammig, kleiner Trampelpfad ueber Stock und Stein. Ich kam schon voellig aus der Puste, Schweiss lief schon, Beine schmerzten, eierte in dem Matsch - fuerchterlich. Ich wollte schon die Tour ab-sagen, wenn das so weitergeht, halte ich nicht durch. Nein, kein Meter weiter. Dann kam doch der innere Drang, "nicht aufgeben". Jetzt oder garnicht. Denn Mitten im Busch gibts kein zu-rueck mehr. Also, auf die Zaehne beissen und durch. Unsere Guides schnitten uns erstmal schoene Walking-Sticks. Die waren schon eine gute Hilfe. Man konnte sich so mal abstuerzen oder hochhieven. David (New Zealand) huschte flott mit seinen Flip Flops durch die Buesche, erstaunlich u. bemerkenswert. Ueberhaupt die unter 30zig Jaehrigen waren recht flott unter-wegs.

Der Trampelpfad setzte sich fort, steil nach oben, glischig, holprig. Wir kamen alle gut ins Straucheln, ein Gerutsche . Ich u. auch Ruediger musste kleinere Abstuerze hinnehmen. Wir sahen echt lecker aus, voller Schlamm u. Dreck. Aber weiter gings. Mae - laotischer Guide - erbarmte sich mit mir u. schleppte meinen Rucksack u. war auch so staendig an meiner Seite, um mir im wahrsten Sinne des Wortes unter die Arme zu greifen. Der Urwald ist schon bombastisch, die hohen Palmen, Bambus, andere viel-faeltigen Pflanzen. Der Nationalpark ist sehr gebirgig. Wir machten 600 Hoehenmeter u. das bei diesem Trampelpfad, Matsch, Steinen, Wurzeln. Nach 3 Stunden die Mittagspause. Wir wurden durch ein sehr leckeres Essen (Bamboosuppe, Chicken, Roti, Spinat, Klebereis...)belohnt, serviert mitten im Busch auf Bananenblaettern. Super gut, so gemuetlich u. urspruenglich. Wir haben inzwischen schon eine gute Esstechnik mit dem Klebereis u. Fingern entwickelt. Echt lecker. Fuer unser Auftanken von Energie fuer den weiteren Weg ganz notwendig.
Jetzt gings es nur berg ab. Die Fussgelenke wurden mortz angestrengt. Das Rutschen wurde natuerlich noch mehr. Fix und foxi, "ich will hier raus"...Aber alle waren gut am Stoehnen, aber es wurde auch viel gelacht u. gefrozzelt - Situationskomik. Thong nannte mich schon ganz liebevoll "Mam".
So langsam ging es ins Tal u. endlich mal 1 Stunde recht ebben gehen, erholsam. Dann erreichten wir nach insgesamt 7 Stunden unsere 1. Tagesziel das Lanten-Dorf. BeerLao war schon in einem Eimer mit kaltem Wasser bereitgestellt fuer die Helden. Schluerf, das war gut, brachte wieder Leben in den Koerper. Wir genossen alle das kalte Bier, so gut hat es lange nicht mehr ge-schmeckt. Das haben wir uns ja wohl alle hart erarbeitet.
Unsere Unterkunft - eine etwas groessere Bambushuette mit einem hohergelegenen Plattform (Schlafplaetze mit duennen Matrazen u. Moskitonetz). Eine gemuetliche Sitzgelegenheit draus-sen ueber dem Fluss. Nach unserer Ankunft und zu unserer Begruessung versammelte sich erstmal das ganze Dorf - Kinder, Frauen, Maenner, shwarze Schweine (gross u. klein), Hunde, Huehner , also alles was dort so lebt. Wir wurden beaeugt, angelaechelt. Die Menschen sind so toll, aufgeschlossen, freundlich, aber auch zurueckhaltend. Es wurde uns natuerlich auch alle kunsthandwerkliche Arbeiten zum Kauf angeboten, aber sehr zurueckhaltend u. nicht auf-dringlich, angenehm.
In unserer Huette wurde dann Feuer angemacht, um unser Dinner herzurichten. Wir tummelten uns noch was im Dorf herum u. sprachen ueber unsere Heldentaten u. Schmerzen. Andy zog seine Schuhe aus. Oh, was ist das - Blutegel, ih, ih, ih. Alle kontrollierten hektisch ihre Schuhe und Beine .
Aber diese nette Tierchen werden uns noch am naechsten Tag begleiten.
Das Abendessen entschaedigte uns fuer diesen ach so harten Tag. Es waren kleine Tische u. Hocker aufgestellt. Kerzen machten so ein ganz romantisches Licht. Das Essen war eine Wucht. Natuerlich wieder viel Gemuese, Chicken, Pork, Beef, Klebreis, Bamus- und Rattansuppe, lecker, lecker. Als Nachtisch wurde mein Geburtstagskuchen in Form von Schokoriegel serviert. Nach so einem Tag, kam die Schokolade schon gut. Das Ganze wurde dann noch mit Thaiwisky abge-rundet. Kein Wunder, dass die Rucksaecke so schwer waren.
Diesen Geburtstag werde ich wohl nie vergessen.
Die Nacht war fuer mich sehr unruhig. Habe total viel getraeumt, wirres Zeug - von einem kleinen gruenen Schweinchen mit Krokodilsschwanz, was staendig unter meinen Kuechentisch gekackt hat. Musste wohl sehr viele Eindruecke verarbeiten. Aber die kleinen schwarzen Schweinchen hier sind wirklich suess, koennte eins als Spielkamerad fuer Rocky mitnehmen.

Der 2. Tag verlief etwas gemaechlicher, nicht ganz so anstrengend oder wir waren inzwischen besser trainiert. Doch heute war unser Feind die Blutegel. Ruediger hatte direkt 7 Stueck. Andy u. Rosi mochten sie auch. Bei mir sind sie nur nach einem kleinen Ausrutscher auf den Ruecken gesprungen u. Mae hat sie liebevoll abgepflueckt. Anscheinend moegen die Egel auch Beer Lao u. habens deshalb besonders auf die Deutschen abgesehen.
Spektakulaer war die Fussueberquerung. Bis auf Unterhose u. T-Shirt alles aus. Die Guides brachten unser Gebaeck in Sicherheit. Hab mir gar keine Gedanken gemacht, was hier alles so rumschwimmt. Aber es war eine gute Abkuehlung. Wieder ueber Stock u. Stein ging es den Berg wieder hoch zum naechsten Tal.
Zum Lunch machten wir Pause. Wir wurden von 2 Laoten in Empfang genommen, die schon ein Barbeque fuer uns vorbereitet haben. Es gab gegrillte Ente und Wasserbueffel. Wieder wurde unsere Naturtischdecke (Bananenblaetter) ausgebreitet. Ueber dem Feuer wurde noch in Bambusrohren ein Rattan-Suppe (schmeckt aehnlich wie Spargelsuppe) gekocht. Dazu gab es na-tuerlich Klebereis, Spinat.... Einfach genial. Mir hat der Wasser-bueffel besonders gemundet. Bald faengt ja bei uns in Germany ja auch wieder die Grillsaison an, waere ja mal eine Alternative.

Nach insgesamt 6 Stunden sind wir am Ziel angekommen, wiederum in einem Dorf der Lanten. Dort holte uns dann ein Auto ab. Zum Abschluss im Dorf mussten wir natuerlich noch einen Lao Lao (hochprozentiger Reisschnaps 50 %) probieren. Charli schuettelte sich, nippte nur wenig, aber wir Deutschen sind da schon anders gebaut. Zack, zack, Kopf in den Nacken. Die Laoten staunten nicht schlecht. Alle waren auf Wolke sieben, erleichert, stolz auf unsere Leistung. Auf der Rueck-fahrt haben wir gesungen, unsere Lied von dem roten Pferd ist besonders gut angekommen.
Nach Rueckkehr in Luang Namtha genehmigten wir und unsere uns erstmal paar Beer Lao. Oh, Oh, Oh. Das Duschen war ein Luxus und ueberhaupt. Wieder zurueck in der Zivilisation. Uns hat die Urtuemlichkeit, das Leben von vor 100 Jahren (min-destens) in den Bergdoerfern angesprochen, fasziniert., ebenso die grandiose Landschaft -schade beim Trekken kamen wir nicht so dazu es genau zu betrachten u. aufzunehmen.

Ein grosses Lob ist den 2 Guides auszusprechen. Sie haben sehr auf Sicherheit geachten u. waren sehr hilfsbereit. Es war sehr gut u. professionell organisiert, gaben viele Infos und vorallem Thong war super gut drauf, hat die Gruppe begeistert u. immer wieder aufgebaut.

Liebe, liebe Gruesse an unsere Mitstreiter: Charli, David (NZ), David u. Dorina aus Schottland und aller liebst Rosi u. Andy

Wir waren ein tolles Team. Es hat viel Spass gemacht.

Trotz der Anstrengung u. oft Verfluchen, die Idee zum Trekken gehabt zu haben, wollten wir diese Erfahrung nicht missen. Es ist ein tolles Gefuehl ueber seine Grenzen gegangen zu sein, um dadurch zu Wachsen.





Ruediger- Judith - Rosi


David - Thong - Doreena - David (NZ) -Andy


Charly

Please check this point the next days, i put the link for more pictures here !!!


Montag, 18. Februar 2008

Welcome in Laos

Am 16.02.08 haben wir unsere Freunde Rosi u. Andy am Flughafen Bangkok getroffen und dann weiter nach Chiang Rai (Nordthailand) geflogen. Mit dem Localbus gings weiter an die thailaendisch-laotische Grenze. Ganz easy. Wir 4 waren recht aufgeregt, was uns nun wohl erwartet.
Der Laenderwechsel war schon spektakulaer. Auschecken in Thailand, dann mit einem Longtailboot ueber den Mekong nach Laos - Houay Xai. Die Einreise mit Visum ging in einer 1/4 Stunde ueber die Buehne, ganz locker. Hier gibt es glaube ich keinen Stress. Der erste Eindruck ist, hier ist es wie in Thailand - nur mindest 15 Jahre zurueck. Die Laoten sind sehr zurueckhaltend - keine Gezerre wegen Guesthouse, kein Angelaber wegen Sachen kaufen, ganz angenehm. Wir hatten, irgendwie andere Vorstellungen.
Wir buchten uns direkt fuer den naechsten Tag ein eigenes Longtailboot fuer eine 2-Tagestour auf dem Nam Tha nach Luang Namtha (Nordost-Laos ca. 50 km von China) ein. Unser Abenteuer sollte beginnen. Das Boot recht einfach , offen und lediglich 2 Bretter als Sitz, na ja das kann ja noch lustig werden. Die Fahrt ging durch eine bombasitsche Gegend - hohe Berge, viele Palmen, nur Gruen und bunt. Ueberall Menschen am Wasser - am Fische u. baden, waschen. Nirgends andere










Farangs. Eine Ruhe (abgesehen von unserem ratternden Longtail). Das Gewaesser war teilweise sehr schwierig zu passieren, weil teilweise sehr niedriger Wasserstand war u. die Steine umschippert werden mussten, um nicht zu kentern. Stromschnellen und Stroemungen gaben den richtigen Pfiff. Die Bootcrew hatte mit ihren Bamboostangen gut zu schaffen. Wir mit unseren Hintern u . anderen Knochen. Aber das gute Beer Lao konnte da ein wenig schmerzlindern wirken, konnte aber an dem Spass an der Tour nichts anhaben. Doch die Kaelte. Kaum zu glauben - mit Fleece, Langarmhemd, T-shirt....

Die Kroenung war dann noch die Uebernachtung in einem abgelegenen Dorf. Ganz urspruenglich - die Haeuser auf Stelzen, Feuerstellen vor den Haeusern, Schweine (putzig) Huehner, Enten, Hunde, Katzen alles lief um her und waren ganz neugierig auf uns. Die Kinder , eigendlich das ganze Dorf kam zusammen, um uns zu empfangen.




Der Dorflehrer uebernahm dann das Gespraech auf englisch, startete die Verkaufsverhandlungen fuer gewebte Tuecher u. witterte sein Geschaeft mit dem Verkauf von Beer Lao. Zum Abendessen gab es Klebreis mit Gemuese (Bamboo und ???). Unser Bettenlager war ganz gemuetlich, mit einigermassen zwar harten Martrazen, aber einem Moskitonetz. Wir waren so was von muede, dass uns schon recht frueh uns niederliesen. Die Geraeusche draussen waren schon etwas befremdlich, aber es waren ja nur irgendwelche Voegel, scharrende Schweine und das Rascheln der Palmen. Der Morgen begann frueh, geweckt von bestimmt 10 kraehenden Haehnen und knurzenden Schweinen u. lachende Menschen. Mit einem leckeren Fruehstueck beendeten wir den Besuch im Dorf.
Oh je schon wieder Hinternqual. Heute zum Glueck nur ca.3 Std., dann Weiterfahrt mit dem "Taxi" ca. 4 Std. weil der Fluss zu wenig Wasser hat. Wir dachten an ein Auto fuer uns. Falsch es ging mit einem Songtheos (Pritschenwagen mit 2 Sitzbaenken ueberdacht)weiter. Nicht nur wir, sondern noch 4 Personen, jedemenge Saecke mit Reis, Bamboo, Lebensmittel, 1 kleines Schwein im Sack. 2 Koerbe mit Huehnern u . ein Schwein im Kaefig wurde auf der Stosstange festgebunden. Die zierlichen Jungs - Ruediger u. Andy - mussten sich ganz gut zusammenfalten. Dann ging die holprige Fahrt mit den rotzenden Weibern los. Ruediger hat sich fast die Gelbsucht geholt. Die Strecke unasphaltiert, dementsprechend staubig und es ging hoch und runter. Fuer unsere Knochen mal ganz andere Belastungen. Wir konnten es kaum glauben sind wir heil in Luang Namtha angekommen.
Da haben wir uns abends erstmal eine Sauna und eine Massage gegoennt. Nun sind wir wieder wie neu. Die Sauna war der Hit. Eine Bambushuette auf Stelzen mit 2 kleinen Raeumen. Unter der Huette wurde ein Feuer in einem grossen Fass gemacht und Dampf erzeugt, der durch 2 Rohre oben in die Raeume gefuehrt wurde. Dem Dampf wurden Kraeuter zugefuehrt. Es roch fast wie Mayoran oder ??? Die Masseure haben auch gut hingelangt, jeden Wirbel wieder zurechtgerueckt. Es hat ganz gut geknackst. Den Abend haben wir dann noch mit paar leckeren Beer Lao und einem koestlichen Essen ausklingen lassen.
Heute ist ein Regentag. Fuer mich und Ruediger Ruhe / wie ihr seht Internettag. Rosi und Andy machen eine Fahrradtour. Hoffentlich sind sie nicht allzu geduscht worden.
Wir sammeln unsere Kraefte fuer die morgige 2 Tage Treckkingtour im Natioalpark

So long
Ruediger u. Judith

Donnerstag, 14. Februar 2008

Bye, bye Lanta




So jetzt heisst es Abschied nehmen von Lanta. Morgen gehts weiter in Richtung Bangkok mit dem Nachtzug. Treffen mit Rosi u. Andy am Flughafen zum Weiterflug nach Chiang Rai. Dann beginnt unser kleines Abenteuer Laos. Waren heute mit unseren Freunden Yogurt u. Kefir noch mal kreuz und quer ueber die Insel gefahren / Old Town und einige schoene Aussichtspunkte, ein tolles Resort im National Park. Einfach herrlich die ganzen Eindruecke.
Gleich geniesen wir noch mal den Abend am Strand mit ner leichten Brise, kuehlem Beer Chang und ich zu mindestens mit gegrillte King Prawns mit leckerem Knoblauch u. einem scharfen Papaya-Salat. Wir lassen dann den Abend mit unseren Freunden gemuetlich angehen.

Ist ja klasse, wenn der Fruehling in Germany Einzug haelt. Hier war es heute richtig heiss. Wir haben uns einen leichten Sonnenbrand beim Mopedfahren eingefangen. Aber die gute Bepanten Lotion bringt die angenehme Kuehlung.

Sind ja gespannt, wie es mit dem Internet so in Laos ist. Wahrscheinlich werden unsere Eintraeger nicht so oft sein.

So long

Judith und Ruediger

Mittwoch, 13. Februar 2008

Lantaner

Immer wieder nett die Lantaner (langjaehrige Lanta-Besucher u. Langzeiturlauber) wieder zu treffen, fast schon wie bei "Dinner for one" / same, same at every year". Die Tauchschule ist ja umgezogen u. die beiden herzlichen Ostfriesen Ina u. Horst, auch Hot genannt (die Thais koennen Horst nicht aussprechen) haben ja direkt an der Tauchbasis ein Cafe mit leckerem Kuchen u. "deutschen Brot" eroeffnet. Ist ganz gut gelungen, wird auch gut angenommen nicht nur von der Tauchergemeinde.


Heute waren wir mal den Kopf unter Wasser halten, auf dem Tauchboot war es wie immer sehr entspannend, alle Leute gut drauf. Unterwasser gab es auch einiges, trotz bescheidener Sicht zu sehen / Leopardenhai, jede Menge Feuerfische, nen riesigen Drachenkopf u. Fischsuppe ohne Ende, Weichkorallen, Gorgonien..../ supi. Leider machen wir nur 2 Tauchgaenge, denn Uebermorgen gehts ja los in Richtung Laos.
Wir geniessen morgen noch das rumgammeln, dann gehts mit dem Nachtzug nach Bangkok.
Freuen wir uns auch schon riesig, ist ja immer wieder ein Erlebnis.
So langsam knurrt der Magen u. Yogurt u. Kefir warten schon mit einem lecker Tenderloin Steak mit Bratkartoffeln auf uns. Hier muessen wir noch mal richtig schlemmen, denn in Laos gibt es anscheinend aehnliches Essen wie hier, aber doch noch nicht so auf den Touristengeschmack getrimmt. Aber wir wollten ja sowie so eine Noodle-soup/Beer-Diaet machen.

So long
Judith u. Ruediger

Dienstag, 12. Februar 2008

So ist das mit der zweiten Heimat


Hallo, hier schreibt noch mal Ruediger.
Nun sind wir schon einige Tage auf Koh Lanta, die Insel in der suedlichen Andamanensee, 60 km oestlich von Phuket. Seit 2000 sind wir ja staendige Besucher dieser traumhaften Insel und verfolgen die Entwicklung, die nicht immer sooo positiv verlaueft. Der Bauboom ist schon auffaellig und aus der einstmals so einsamen Backpacker-Insel wird immer mehr ein Unterhaltungszentrum a la Phuket. Allerdings steigen neben den Preisen auch die Annehmichkeiten der Infrastruktur.
Heute haben wir einen Ausflug mit Mopeds in den Sueden der Insel gestartet. Joghurt, Kefir, Lynn (ein englisches Maedchen von gerade mal 60 Jahren) Judith und ich.

Morgen geht es mit dem Tauchboot nach Koh Bida, zwei Tauchgaenge genehmigen wir uns doch noch.



Die umweltschonenende Muellverbrennung der Thais vor Ort, also genau da, wo der Muell im Moment liegt, hatte gestern das Feuer gefaehrlich Nahe an die Bungalowanlage kommen lassen. Es wurde dann der Loeschzug Nummer eins aktiviert, also Juergen (Besitzer der Anlage) und ich und dann haben wir mit Gieskanne und Eimern die Glutnester erstickt. Ob es eine richtige Feuerwehr auf der Insel gibt, wird bezweifelt, es hat sie noch keiner gesehen.


Satellitenkarte:

Ruediger



Samstag, 9. Februar 2008

Angekommen



Sawadee ka,
jetzt melde ich mich aus meiner fast 2. Heimat Thailand. Bin doch noch gut in Bangkok angekommen. Am Frankfurter Flughafen erlitt ich meinen 1. emotionalen Stress: die Maschine voellig ueberbucht. Etihat hat erst mal mind.eine halbe Stunde gebraucht, um ein Plaetzchen fuer mich im Flieger zu finden. Dann in Abu Dabi noch mal das Selbe. Fast haette ich die Chance gehabt in die 1. Klasse zu wechseln, leider war doch ein normaler Platz frei. Hab schon gedacht muesste in Deutschland bleiben. Aber was soll jetzt noch passieren.
Ruediger hat mich vom Flughafen abgeholt. Haben in einem netten Guesthouse in Banglamboo - in der Traveller/Gegend u. in der Naehe der beruechtigten Khaosan Road uebernachtet. Echt toll mitten in der Grossstadt ein Fleckchen mit vielen Blumen, verrueckten Kneippen, Ruhe, witzige Leute aus der ganzen Welt.
Am Samstag sind wir dann weiter nach Koh Lanta. Die erste Nacht mussten wir in einer abenteuerlichen Bamboo-Huette naechtigen - einfachst, "gute Belueftung", aber auch ganz romantisch. Im Blue Marlin hatten sie uns einen Tag spaeter erwartet. Ja, Ja in der Hitze und in der thailaendischen Langsamkeit, kann man die Tage ja mal verwechseln. Kefir u. Yougurt kommen heute auch an, sagten schon paar kuehle Bierchen als Entschaedigung an. Das wird ja noch ein lustiger Abend.
Heute ist Strandtag, Thaimassage und Rumlungern angesagt. So haelt es sich gut aus.
Morgen gehts mit dem Moped in die Grossstadt "Ban Saladan" und werden die Insel erkunden.
So long
Ruediger und Judith

Dienstag, 5. Februar 2008

Benjamin, Uwe und Yaoh im San Luam Night Market
Drache beim Neujahrsfest in Bangkok, Santhip
Drachengruppe, Santhip

Wir, d.h. Yaoh, Uwe und ich sind heute nach Bangkok gefahren und haben im Pinnacle eingecheckt, Naehe Lumpinin-Park. Zum Abendessen wurde ich ins Sheraton am Chaopaya Fluss gefuehrt, edel und mit einer erstklassigen Thai-Show. (Schatz, da haste was verpasst)
Anschliessend am Lumpini Park, San Luam Nigh Market ein Abschlussbierchen in diesem tollen Biergarten, der sich mit deutschem Bier nur so ueberwirft. Trotzdem nur Chang Beer getrunken, German Beer kriege ich daheim ja schon genug. Der Nachtmarkt ist sehenswert, das Bier bekommt man in Saulen zum selberzapfen an den Tisch geliefert.
06.02.2008
Uwe und Familie sind abgereist, mit ihrem neuen Koffer, den sie sich noch zulegen mussten. Die Sachen in Thailand waren so billig, dass man gerne das eingesparte Geld in einen Koffer investiert, meint Uwe. Das Pinnacle Hotel hat nur noch ein Zimmer fuer eine Nacht. aber am 07. kann ich endlich wieder in die Sukhumvit Soi 4, Nana ziehen. Die Herbergsmutter hat tatsaechlich noch was frei, da weiss man wenigstens, was man hat. Viele Feste finden hier zum chinesischen Neujahrsfest statt, eine Showgruppe hat auf der Treppenanlage eines Kaufhauses mit Trommeln, Pfeifen, Banlanceakten und einem feuerspeienden Drachendas alte Jahr verabschiedet. Bemerkenswerte Show.
So Long
Ruediger

Montag, 4. Februar 2008

Das Wetter hat sich gebessert. Es ist nicht mehr so heiss, seitdem es regnet :-(
Dafuer ist Uwe am Sonntag abend gekommen und wir unterstuetzen uns gegenseitig beim Bierchen trinken.
Als Programmpunkt haben wir uns heute fuer Pattaya entschieden, die Touristenhochburg im Golf von Thailand. Wer noch nicht da war: spart Euch das! Die anderen kennen es ja. Dagegen ist Phuket reine Provinz und richtig ruhig. Und viele Leute aus Ost-Sachsen, also Russen gibt es hier. Man sagt, russisch ist die am meisten gesprochene Sprache in Pattaya.

Wir schmieden noch eifrig Plaene, wo es als naechstes hingeht. Vermutlich nachste Station: Bangkok.

Dann treffe ich doch meine Liebste dort wieder.

Aus Pattaya
Ruediger

Samstag, 2. Februar 2008

erste Station

Nach zwei kurzweiligen und entspannten Fluegen bin ich gut gelaunt in Bangkok angekommen. Mit dem Abholen hat auch geklappt, Yaoh und Benjamin standen schon dort. Leider hat es Uwe nicht gepackt, er steht noch fluchend an einer seiner Maschinen in Saigon.


Dafuer haben Yao, Beni und ich einen schoenen Tg am Strand verbracht, just als mich eine sms erreichte, dass es daheim schneit :-) So ist es richtig!






Bei einem Bierchen



und Barbecue laesst es sich beim lauen Lueftchen sehr gut aushalten. Ich glaube, mir sind auch manchmal die Augen zugefallen.



Was aber prima kommt, ist Haehnchenteile gegrillt und spaeter eine JackFrucht hinterher, wogegen ich hoch allergisch bin. Habs dann auch gemerkt und direkt ausgespuckt. Aber ein Haehnchenknoechelchen hat mir die Roehre angeritzt, jetzt meine ich die ganze Zeit, ich haette eine quersitzende Mausefalle in der Speiseroehre. Ausserdem hoere ich mich an wie Micky-Maus, wenn ich spreche. Judith kennt das ja.

Ds Bild zeigt Benjamin am Strand von Chon Buri/Thailand

So long

Ruediger


Mittwoch, 30. Januar 2008

Noch 8 Tage

Abschied

Rüdiger steht schon in den Startlöchern. Morgen abend gehts los nach Thailand. Treffen mit Uwe und seiner Frau Yao hat ja doch noch geklappt. Er freut sich schon riesig. Wie es dann so weitergeht, wo wir uns dann treffen ist noch offen, aber ist ja kein Problem.
Wie vor jeder Reise, bekomme ich so eine Woche vorher - liege ja voll im Trend (nächste Woche Donnerstag starte ich ja) bekomme ich erstmal ne dicke Erkältung mit Schnupfen, Husten usw. nichts tragisches, gehört ja für mich schon so zu sagen dazu.
Rüdiger genießt noch mal unseren tollen Holzofen mit Rocky und findet das nasse´, unfreundliche Wetter garnicht so schlecht (Surfen bis zum Abwinken) - klar übermorgen ist ja der Sommer da.

Ich bin dann erstmal Strohwitwerin und Alleinerziehende Hundemutter. Gut, dass Karneval ist, dann ist im Job auch was ruhiger, kann alles in Ruhe zu Ende bringen und kann guter Dinge in die Ferne schweifen. Muss nur schnell u. scherzlos Rocky in seine Ferienfreizeit - Hundepension Westerburg bringen. Endlich hat er auch mal Ferien von uns und kann sich mit Kumpels eine nette Zeit machen.
Die legendäre Schlüsselübergabe mit Freunden beim leckeren kroatischen Essen u. paar Bieren war wie immer nett. Gut, dass wir alle gerne in Urlaub fahren u. es fast monatlich solche lustigen Events gibt.
Bin schon neidisch auf Rüdiger, könnte jetzt schon mit, aber in Gedanken erlebe ich jetzt schon Thailand, rieche schon den Geruch von Bangkok, spüre das Leben dort......

Montag, 21. Januar 2008

Fernweh

Noch 17 Tage, dann gehts endlich wieder Richtung Asien. Wird ja wieder Zeit. Wohin? Natürlich wieder in meine fast Wahlheimat Thailand. Koh Lanta steht auch wieder auf meiner Route, muss ja mal nachschauen was Ban Saladam, die Leute, das KDC (Koh Lanta Diving Center), Blue Marlin, die Strände usw. so machen. Welche Neuigkeiten wirds wohl geben.
Bevor es nach Koh Lanta geht, treffe ich meinen Schatz Rüdiger und dessen Freund Uwe in Bangkok.
Weiter steht auf der Reiseroute - Laos. Was mich besonders freut ist, dass die Reise mit meinem Schatz und mit Rosi u. Andi aus Karlsruhe (auf unserer Kambodscha-Reise 2007 kennengelernt) sein wird. Bin ja mal sehr gespannt auf die vielen neuen Eindrücke - Mekongfahrt, Treckingtouren und überhaupt ein für mich neues Fleckchen Erde.
Die meisten Vorbereitungen sind schon getroffen, nur noch die leidliche Frage, was ist so mitzunehmen - diesmal höchstes 10 kg. Das wird noch ne spannende Frage.