Sonntag, 2. März 2008

Daheim

Wir sind wieder in Deutschland.

Ein Sturm hat uns noch mal heftig vor der Landung durchgeschüttelt und das Wetter ist alles andere als einladend.

Dafür können wir jetzt noch unsere Zeit nach den Erlebnissen genießen und mit wundervollen Bildern wieder aufleben lassen.

Teile unserer Bilder lade ich ins Internet, so unsere Sammlung der

Freitag, 29. Februar 2008

Bye, bye Thailand



Die letzten Stunden unseres Trips sind angebrochen. Wir geniesen noch mal in vollen Zuegen Bangkok mit all seinen unterschiedlichen Seiten. Shopping im MBK, Taxifahren, Tuk-Tuk-Fahren, Khaosan Road und vorallem Banglamboo (Travellerviertel mit schoenen, gemuetlichen Guesthouses, schoene Restaurants u. vorallem viel Gruen drumherum). Banglamboo haben wir so richtig ins Herz geschlossen, deshalb haben wir nur einen kurzen Abstecher in die Khaosan gemacht. Nach soviel Natur, Idylle und Urspruenglichkeit von Laos ist das natuerlich hier das grasse Gegenprogramm. Aber der Geruch der Stadt, das Treiben u. die bunten Leute ist trotzdem immer wieder beeindruckend.
Unsere Freunde - Rosi und Andy - haben wir noch zum Nachtzug nach Surrantani gebracht. Wir mussten alle ein kleines Traenchen verdruecken. Abschiede von so lieben Menschen, mit denen man so viel tolle Sachen erlebt hat u. so eng verbunden ist, ist immer so aetzend, tut naemlich immer bisschen weh. Aber ist auch ein gutes positives Gefuehl von menschlicher Begegnung.
Jetzt kriege ich wieder meinen Philosophischen. Gegen so viel Wehmut und auch Abschiednehmen von Thailand hilft jetzt ein kuehles Beer Chang. Heute gibts zur Einstimmung auf Germany glaub ich mal ne Pizza. Gestern u. heute hatten wir etwas Magen- u. Darmzwicken. Auf dem langen Flug waere es ja nicht so prickelnd. Aber same, same at every year...

So long

Judith u. Ruediger

Donnerstag, 28. Februar 2008

Chiang Rai

Die Ausreise von Laos und die Einreise voellig unproblematisch - easy going. Direkt Anschluss mit dem Localbus nach Chiang Rai. Die letzten Stunden unserer gemeinsamen Reise - schneutz, schneutz. Ruediger u. ich werden uebermorgen wieder zurueck nach Germany starten. Rosi u. Andy gehen noch fuer 10 Tage nach Kao Lak - Neid, Neid. Sie koennen noch schoen am Strand sich vergnuegen, Sonne tanken.... Aber wir freuen uns schon auf Rocky. So ist es eben "All good things have an end".
Hier in Chiang Rai haben wir ein super nettes Guesthouse - Baanbua guesthouse -, eine gruene Oase mitten in der Stadt, ruhig mit einem wunderschoenen Garten u. sehr netter netten Besitzerin. Hier kann man gut die Seele baummeln lassen. Der Nachtmarkt ist genial, sehr schoene Staende u. vorallem Fressbuden auf einem grossen Platz mit Live-Musik. Ich hatte ja in Laos nicht genug Abenteuer. So musste ich hier mal was ganz besonders schnappulieren - gegrillte Heuschrecken und Mehlwuermer. Was die Promis im Dschungel koennen, das kann ich auch. War garnicht so eklig, hat fast geschmeckt wie Erdnussflips. Ruediger machte sich einen Spass daraus u. fragte staendig "und brummt es im Bauch? Oh, heute Nacht schnarchst Du nicht, sondern summst".
In Bangkok werden wir noch was shoppen, MBK natuerlich u. Ruedigers Lieblingsgeschaeft Pan Thip(Elektronik-Laden), was er da wohl kaufen wird?.

Mekong


Von Luang Prangbang steht nun eine 2-taegige Bootsfahrt auf dem Mekong nach Houxai an. Mit dem Rumgammeln und dem lecker Schlemmen ist nun Schluss. Auf einem groesserem Boot - kein Longtail - gehts los. Harte Holzbaenke, aber kleine Kissen fuer etwas Sitzgemuetlichkeit. Na, ja viel genutzt haben sie nicht. Von einer Arschbacke auf die andere und das 9 Std. lang. Die tolle Gegend und Stimmung auf dem Wasser lassen die Pein etwas besser ertragen. Einfach fantastisch, in Worten kaum zu beschreiben. Hohe Berge, so was von beeindruckend, rechts und links, badende Kinder und Wasserbueffel, Kuehe, Schweine (leider auch einige auf dem Ruecken schwimmend im Mekong. Trotz Popo-Pein eine entspannendes Dahinschippern. Der erste Stop in Pak Beng war schon was aufregend. Da der Mekong in der Trockenzeit einen recht niedrigen Wasserstand hat, lag der Landesteg recht tief u. wir mussten uns auf einem steilen Weg (Treppen) ins Dorf schleppen. Pak Beng, bekannt im Loose fuer seine Schlepper u. manchmal aufdringlichen Gepaecktraeger u. und Gauner war nicht zu sehr grandios. Eben ein Ort, wo Touristen einen Zwischenstopp machen u. denen gilt es auch paar Kip"s abzuluchsen. Aber dennoch recht harmlos.
Der zweite Tag der Bootstour war echt bequem, denn unser Boot hatte Bussitze mit ver-stellbarer Rueckenlehne. So lies sich der Mekong noch besser geniesen. Die Fahrt dauerte 10 Std., mein Krimi hat sich ja doch gelohnt. Dann noch ab Nachmittag kuehles Beer Lao, herrlich.

Zurueck zu unserem Ausgangspunkt in Laos - Houxai. Der Kreislauf war geschlossen. Mit einem leckeren Lao-Barbeque (viel besser noch als in Luang Prangbang) haben wir 4 unsere tolle, aufregende und harmonische Lao-Tour gefeiert und alles noch mal an uns vorbeiziehen lassen. Wir waren so vollgefuttert, konnten uns kaum noch bewegen. Auch der Lao Lao als Verteiler hatte zwar ne Wirkung im Kopf, im Magen raeumte er nicht so richtig auf. Die waagrechte Lage war so recht frueh angesagt. So 2 Tage auf dem Boot, trotz 0-Bewegung ist ja doch ermuedend.

Wir sind eine tolle Truppe, so harmonisch, so positiv gestimmt und immer guter Dinge, auch wenn so manche Anstrengung uns ereilt hat. Einfach rund. Jeder Zeit wieder - Rosi und Andy.

Aber wir haben ja noch 2 Tage zusammen.

So long

Ruediger u. Judith

Sonntag, 24. Februar 2008

Luang Prabang



Wir geniesen Luang Prabang in vollen Zuegen - leckere Baguettes, Lao-Food, guten Cappucchino, Beer Lao, Chocktails......Faulenzen, bloss keine Anstrengung mehr.
Luang Prabang liegt am Nam Tam und Mekong. Die Flussmuendung vom Nam Tham in den Mekong erinnert ein weinig an das Deutsche Eck - natuerlich quatsch, es fehlen in Koblenz ja die Palmen, lachende schwimmende Kinder, dieser Geruch und die so hohen Berge-. Hier gibt es viel zu sehen - Wats, Kolonialhaeuser, Parkanlagen, eine tolle Promenade am Mekong mit vielen schoenen Restaurants u. Cafes, jede Menge Shops und Maerkte, Museen. Das Staedtchen hat eine wunderbare Atmosphaere.
Hier am Flughafen starten Propeller-Maschinen, die dann ganz dicht ueber die Stadt knoettern, Humphre Bogard laesst gruessen. Eine Stimmung wie in den 50zigern.
Gestern unternahmen wir eine Bootsfahrt ueber dem Mekong u. haben 2 Doerfer - mit Wein- u. Schnapsprobe besucht, eine Hoehle mit Tempel besichtigt und einen Abstecher in ein Restaurant mit kuehlem Beer Lao u. Noodle-soup gemacht. Es war so was von entspannend, einfach goettlich, die Ruhe, diese gigantische Landschaft - Hohe Berge uebersaet mit Palmen, Bambus, die kleinen Doerfer mit ihren Gemuesegaerten u. immer wieder die gluecklichen Kinder beim Baden oder die Fischer auf ihren kleinen Longtails. Super schoen, besonders auch die Stimmung beim Sonnenuntergang auf dem Mekong, einfach traumhaft.

Heute verbummeln wir unseren letzten Tag in Luang Prabang bevor es Morgen auf eine 2-taegige Bootsfahrt zurueck nach Houxai - noerdliche Grenzstadt zu Thailand (Chiang Rai) geht.
Diesmal wird es kein Longtail sein, sondern ein groessers Boot mit Ueberdachung u. vielleicht Bus- bzw. Flugzeugsitzen. Wird bestimmt toll, hatten ja gestern einen kleinen Vorgeschmack.

So jetzt mal was trinken. Hier ist es gaz schoen heiss, im Gegesatz zum aeussersten Norden von Laos.



So long

Ruediger u Judith

Freitag, 22. Februar 2008

Fahrt nach Luang Prabang

Mit schmerzenden Gliedern, jede Menge Muskelkater ging es dann am 22.02.08 weiter nach Luang Prabang. Vor uns liegt eine Strecke von 320 Km mit dem Minibus - zum Glueck nicht mit dem Localbus -. Hierfuer sind 6 - 7 Stunden angesetzt. Wird ja wohl locker, Hauptsache erst mal nicht laufen.
Die Strasse eine Katastrophe, kein Asphalt, Schlagloecher eher grosse Krater. Fuer Band-scheibengeschaedigte nicht so das Optimale. Wir durchfuhren eine herrliche u. grandiose Berglandschaft mit sehr hohen Bergen, riesige Reisfelder, nette Doerfern, Haeuser mit kleinen Vor- und Gemuesegaerten. Viele lachene Kinder. Einfach traumhaft auch der Geruch. Laos gefaellt uns von Tag zu Tag besser. Landschaftlich eine Wucht u. von den Leuten sehr ange-nehm. Es ist alles noch nicht so verwestlicht.

Nach 8 Stunden Fahrt in Luang Prabang angekommen. Wir fuehlen uns wie in einen Zeiten-sprung. In Luang Namtha war alle so einfach, so weit unserer Zeit zurueck. Hier in Luang Prabang voll die Zivilitation mit viel Autoverkehr, jeder Menge Gaesthaeusern, Geschaeften, Nachtmaerkten mit Kunsthandwerk....,nette Kneippen, Musik...
Aber dieses Staedtchen hat was. Es liegt an zwei Fluessen. Hat kulturell viel zu bieten. Hier machen wir uns in den naechsten Tagen noch ganz nett, ohne Anstrengung u. Stress. Denn eine 2 taegige Bootsfahrt steht ja noch wieder in Richtung Norden an.

Gestern Abend haben wir lecker gespeist "laotisches Barbeque". Eine Feuerstelle ist in der Mitte vom Tisch, darueber wird eine Art Metallpfanne mit einer Erhohung in der Mitte und einer Rinne aussen gestellt. Nun kann man Fleischstueckchen oben zum Braten legen. Die Rinne wird mit Wasser gefuellt. Hier wird dann Gemuese , Reisnudeln zum Garen reingelegt. Einfach genial. Wir hatten mit Rosi u. Andy viel Spass.


Heute werden wir mal weiter hier rum laufen u. Neues erkunden.

2 Tage Trekking-Tour

Am 20.02.08 starteten wir- Rosi, Andy, Ruediger und ich - unsere 2-taegige Trekking-Tour durch den Nationalpark. Am Geburtstag sollte man sich einen schoenen, relaxten Tag machen, sich verwoehnen lassen ..Aber es sollte anders kommen.
Der Trip fing mit leichtem Regen an. Die ganze Nacht hat es wie mit Eimern geschuettet. Das wird ja wohl eine feuchte u. kalte Angelegenheit. Die Tagesrucksaecke waren voll gepackt mit warmen Klamotten, dann auch entsprechend nicht so leicht. Die Gruppe bestand aus 8 Leuten

- Charli aus Texas (27 J.) - David aus Schottland (36 J.) - Dorina aus Schottland (33 J.)
- David aus New Zealand (29 J.) - Rosi aus Karlsruhe (40 J.) - Andy aus Karlsruhe (43 J.)
u. 2 englischsprechenden laotischen Guides - Thong und Mae.

Auf dem Programm stand 2 Tage a' 6 Std. Trekking, Uebernachtung in einem Dorf der Lanten.
So nun gings los. Die ersten 10 Minuten gingen schon sehr steil bergauf. Der Boden schlammig, kleiner Trampelpfad ueber Stock und Stein. Ich kam schon voellig aus der Puste, Schweiss lief schon, Beine schmerzten, eierte in dem Matsch - fuerchterlich. Ich wollte schon die Tour ab-sagen, wenn das so weitergeht, halte ich nicht durch. Nein, kein Meter weiter. Dann kam doch der innere Drang, "nicht aufgeben". Jetzt oder garnicht. Denn Mitten im Busch gibts kein zu-rueck mehr. Also, auf die Zaehne beissen und durch. Unsere Guides schnitten uns erstmal schoene Walking-Sticks. Die waren schon eine gute Hilfe. Man konnte sich so mal abstuerzen oder hochhieven. David (New Zealand) huschte flott mit seinen Flip Flops durch die Buesche, erstaunlich u. bemerkenswert. Ueberhaupt die unter 30zig Jaehrigen waren recht flott unter-wegs.

Der Trampelpfad setzte sich fort, steil nach oben, glischig, holprig. Wir kamen alle gut ins Straucheln, ein Gerutsche . Ich u. auch Ruediger musste kleinere Abstuerze hinnehmen. Wir sahen echt lecker aus, voller Schlamm u. Dreck. Aber weiter gings. Mae - laotischer Guide - erbarmte sich mit mir u. schleppte meinen Rucksack u. war auch so staendig an meiner Seite, um mir im wahrsten Sinne des Wortes unter die Arme zu greifen. Der Urwald ist schon bombastisch, die hohen Palmen, Bambus, andere viel-faeltigen Pflanzen. Der Nationalpark ist sehr gebirgig. Wir machten 600 Hoehenmeter u. das bei diesem Trampelpfad, Matsch, Steinen, Wurzeln. Nach 3 Stunden die Mittagspause. Wir wurden durch ein sehr leckeres Essen (Bamboosuppe, Chicken, Roti, Spinat, Klebereis...)belohnt, serviert mitten im Busch auf Bananenblaettern. Super gut, so gemuetlich u. urspruenglich. Wir haben inzwischen schon eine gute Esstechnik mit dem Klebereis u. Fingern entwickelt. Echt lecker. Fuer unser Auftanken von Energie fuer den weiteren Weg ganz notwendig.
Jetzt gings es nur berg ab. Die Fussgelenke wurden mortz angestrengt. Das Rutschen wurde natuerlich noch mehr. Fix und foxi, "ich will hier raus"...Aber alle waren gut am Stoehnen, aber es wurde auch viel gelacht u. gefrozzelt - Situationskomik. Thong nannte mich schon ganz liebevoll "Mam".
So langsam ging es ins Tal u. endlich mal 1 Stunde recht ebben gehen, erholsam. Dann erreichten wir nach insgesamt 7 Stunden unsere 1. Tagesziel das Lanten-Dorf. BeerLao war schon in einem Eimer mit kaltem Wasser bereitgestellt fuer die Helden. Schluerf, das war gut, brachte wieder Leben in den Koerper. Wir genossen alle das kalte Bier, so gut hat es lange nicht mehr ge-schmeckt. Das haben wir uns ja wohl alle hart erarbeitet.
Unsere Unterkunft - eine etwas groessere Bambushuette mit einem hohergelegenen Plattform (Schlafplaetze mit duennen Matrazen u. Moskitonetz). Eine gemuetliche Sitzgelegenheit draus-sen ueber dem Fluss. Nach unserer Ankunft und zu unserer Begruessung versammelte sich erstmal das ganze Dorf - Kinder, Frauen, Maenner, shwarze Schweine (gross u. klein), Hunde, Huehner , also alles was dort so lebt. Wir wurden beaeugt, angelaechelt. Die Menschen sind so toll, aufgeschlossen, freundlich, aber auch zurueckhaltend. Es wurde uns natuerlich auch alle kunsthandwerkliche Arbeiten zum Kauf angeboten, aber sehr zurueckhaltend u. nicht auf-dringlich, angenehm.
In unserer Huette wurde dann Feuer angemacht, um unser Dinner herzurichten. Wir tummelten uns noch was im Dorf herum u. sprachen ueber unsere Heldentaten u. Schmerzen. Andy zog seine Schuhe aus. Oh, was ist das - Blutegel, ih, ih, ih. Alle kontrollierten hektisch ihre Schuhe und Beine .
Aber diese nette Tierchen werden uns noch am naechsten Tag begleiten.
Das Abendessen entschaedigte uns fuer diesen ach so harten Tag. Es waren kleine Tische u. Hocker aufgestellt. Kerzen machten so ein ganz romantisches Licht. Das Essen war eine Wucht. Natuerlich wieder viel Gemuese, Chicken, Pork, Beef, Klebreis, Bamus- und Rattansuppe, lecker, lecker. Als Nachtisch wurde mein Geburtstagskuchen in Form von Schokoriegel serviert. Nach so einem Tag, kam die Schokolade schon gut. Das Ganze wurde dann noch mit Thaiwisky abge-rundet. Kein Wunder, dass die Rucksaecke so schwer waren.
Diesen Geburtstag werde ich wohl nie vergessen.
Die Nacht war fuer mich sehr unruhig. Habe total viel getraeumt, wirres Zeug - von einem kleinen gruenen Schweinchen mit Krokodilsschwanz, was staendig unter meinen Kuechentisch gekackt hat. Musste wohl sehr viele Eindruecke verarbeiten. Aber die kleinen schwarzen Schweinchen hier sind wirklich suess, koennte eins als Spielkamerad fuer Rocky mitnehmen.

Der 2. Tag verlief etwas gemaechlicher, nicht ganz so anstrengend oder wir waren inzwischen besser trainiert. Doch heute war unser Feind die Blutegel. Ruediger hatte direkt 7 Stueck. Andy u. Rosi mochten sie auch. Bei mir sind sie nur nach einem kleinen Ausrutscher auf den Ruecken gesprungen u. Mae hat sie liebevoll abgepflueckt. Anscheinend moegen die Egel auch Beer Lao u. habens deshalb besonders auf die Deutschen abgesehen.
Spektakulaer war die Fussueberquerung. Bis auf Unterhose u. T-Shirt alles aus. Die Guides brachten unser Gebaeck in Sicherheit. Hab mir gar keine Gedanken gemacht, was hier alles so rumschwimmt. Aber es war eine gute Abkuehlung. Wieder ueber Stock u. Stein ging es den Berg wieder hoch zum naechsten Tal.
Zum Lunch machten wir Pause. Wir wurden von 2 Laoten in Empfang genommen, die schon ein Barbeque fuer uns vorbereitet haben. Es gab gegrillte Ente und Wasserbueffel. Wieder wurde unsere Naturtischdecke (Bananenblaetter) ausgebreitet. Ueber dem Feuer wurde noch in Bambusrohren ein Rattan-Suppe (schmeckt aehnlich wie Spargelsuppe) gekocht. Dazu gab es na-tuerlich Klebereis, Spinat.... Einfach genial. Mir hat der Wasser-bueffel besonders gemundet. Bald faengt ja bei uns in Germany ja auch wieder die Grillsaison an, waere ja mal eine Alternative.

Nach insgesamt 6 Stunden sind wir am Ziel angekommen, wiederum in einem Dorf der Lanten. Dort holte uns dann ein Auto ab. Zum Abschluss im Dorf mussten wir natuerlich noch einen Lao Lao (hochprozentiger Reisschnaps 50 %) probieren. Charli schuettelte sich, nippte nur wenig, aber wir Deutschen sind da schon anders gebaut. Zack, zack, Kopf in den Nacken. Die Laoten staunten nicht schlecht. Alle waren auf Wolke sieben, erleichert, stolz auf unsere Leistung. Auf der Rueck-fahrt haben wir gesungen, unsere Lied von dem roten Pferd ist besonders gut angekommen.
Nach Rueckkehr in Luang Namtha genehmigten wir und unsere uns erstmal paar Beer Lao. Oh, Oh, Oh. Das Duschen war ein Luxus und ueberhaupt. Wieder zurueck in der Zivilisation. Uns hat die Urtuemlichkeit, das Leben von vor 100 Jahren (min-destens) in den Bergdoerfern angesprochen, fasziniert., ebenso die grandiose Landschaft -schade beim Trekken kamen wir nicht so dazu es genau zu betrachten u. aufzunehmen.

Ein grosses Lob ist den 2 Guides auszusprechen. Sie haben sehr auf Sicherheit geachten u. waren sehr hilfsbereit. Es war sehr gut u. professionell organisiert, gaben viele Infos und vorallem Thong war super gut drauf, hat die Gruppe begeistert u. immer wieder aufgebaut.

Liebe, liebe Gruesse an unsere Mitstreiter: Charli, David (NZ), David u. Dorina aus Schottland und aller liebst Rosi u. Andy

Wir waren ein tolles Team. Es hat viel Spass gemacht.

Trotz der Anstrengung u. oft Verfluchen, die Idee zum Trekken gehabt zu haben, wollten wir diese Erfahrung nicht missen. Es ist ein tolles Gefuehl ueber seine Grenzen gegangen zu sein, um dadurch zu Wachsen.





Ruediger- Judith - Rosi


David - Thong - Doreena - David (NZ) -Andy


Charly

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